Zero Touch Deployment – mit den neuen AutoPilot Features jetzt auch für den Anwender

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Von Patrick Fontana
Zero Touch Deployment – mit den neuen AutoPilot Features jetzt auch für den Anwender
Seit der Lancierung von Windows AutoPilot im Herbst 2017 ist die Bereitstellung und Verwaltung neuer Windows 10-Geräte kein hartes Brot mehr. Als wäre es nicht schon schön genug, verleiht Microsoft AutoPilot im Sommer 2018 neue Features und vereinfacht das Windows-Deployment weiter.
Durch weitere Vereinfachungen in der Systemeinrichtung wird Ihre Arbeit als Administrator durch die neuen Features zusätzlich erleichtert. Aber nicht nur das: Build 17686 hält einige erwähnenswerte Erneuerungen bereit, welche die Userexperience als magisch bezeichnen lässt.

Self-Deploying Modus
Mit dem neuen Self-Deploying Modus wird die Erfahrung eines Zero-Touch Deployments nicht nur für Sie in der IT, sondern auch für den Anwender Realität. Das Windows 10-Gerät stellt sich selbst betriebsbereit nachdem es eingeschaltet wird. Der Anwender muss keine Fragen beantworten, keine Einstellungen tätigen und neu nicht einmal mehr seinen Nutzernamen und Passwort eintippen. Einzig eine Netzwerkverbindung muss er sicherstellen. Powertaste tätigen und von da an läuft alles von alleine.

Enrollment Status
Mithilfe des Enrollment Status kann künftig verhindert werden, dass Anwender auf ihren Desktop gelangen, bevor die IT-spezifischen Richtlinien angewendet und Konfigurationen abgeschlossen sind oder Applikationen mittels Intune verteilt wurden. Auf einer Übersicht wird dem Anwender angezeigt, was ausgeführt werden muss und was bereits abgeschlossen ist. Sie als Administrator können konfigurieren, welche Aktionen im Falle eines unerwarteten Fehlers dennoch unternommen werden können, wie lange der Enrollment Status angezeigt werden soll und was allfällige Fehlerinformationen beinhalten. Dabei integriert sich Autopilot immer nahtloser in die bestehenden Funktionen von Intune und hilft dabei nicht nur Windows Standard Einstellungen auf IT Firmenbedürfnisse anzupassen.

Remote Reset
Ein Mitarbeitender verlässt Ihr Unternehmen, sein Gerät wurde erst kürzlich ausgewechselt und ist somit in einem tadellosen Zustand. Setzen Sie das Gerät mit einem einzigen Knopfdruck zurück und für den Nachfolger gleich neu auf. Das Gerät muss dazu nicht physisch zu Ihnen kommen, der Vorgesetzte des austretenden Mitarbeitenden kann es bei sich behalten und dem neuen Mitarbeitenden übergeben. Mit dieser neuen Funktion des Resets ist AutoPilot fähig den gesamten IT Lifecycle eines Gerätes zu begleiten: beschaffen, aufsetzen und wieder zurücksetzen.

Better together: Autopilot feat. Windows Analytics
Während es mit Windows 10 1709 noch möglich war, das Sammeln und versenden von Log Informationen zu verhindern und manuell zu untersagen, sind diese Möglichkeiten ab 1803 (Frühlingsrelease von Windows 10) nicht mehr vorhanden. Warum diese Informationen von Windows Analytics nicht nutzen und die AutoPilot Geräte kostenlos überwachen, Updatestände auswerten, Applikationsnutzung protokolieren, Fehler aufzeichnen oder sogar Bluescreen Events auswerten? Eine gute Konfiguration und sichere, aktuelle Arbeitsgeräte erleichtern Ihnen den Support und Betrieb. Früherkennung von Problemen spart Kosten und Nerven, nicht nur von IT-Mitarbeitenden. Dazu kommt, dass Sie als Administrator, den gesamten IT Client Lifecycle der Geräte unter Kontrolle haben.

Wann kann’s losgehen?
Anfangs Juni 2018 wurden die Funktionalitäten an die Teilnehmer des Insider-Programm ausgeliefert. Mit der «Microsoft Inspire» im Juli 2018 und der «Microsoft Ignite» im September 2018 werden diese Funktionalitäten zuerst Preview und dann «General Available». Wir rechnen mit den neuen AutoPilot Funktionalitäten ab Herbst 2018 und bleiben für sie direkt bei Microsoft am Ball.

Hier geht's zum früheren Blog-Beitrag zum Thema AutoPilot.

Weiterführende Infos
Blog-Artikel Techcommunity Microsoft