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Hybride IT-Infrastruktur für mehr Stabilität und weniger Betriebsaufwand

Stiftung Heilsarmee Schweiz | Non-Profit Organisation, soziale Dienstleistungen und Betreuung| ca. 1700 User:innen | Bern | Mai 2026

Hybride IT-Infrastruktur - das Beste aus allen Clouds

Wie eine hybride IT-Infrastruktur Stabilität und Sicherheit verbessert

Die IT-Landschaft war über Jahre gewachsen. Systeme waren unterschiedlich aufgebaut, teils veraltet und im Betrieb nur noch mit hohem Aufwand beherrschbar.

Mit einer hybriden Infrastruktur aus SmartIT Datacenter, Public Cloud mit Microsoft Azure und integrierten Bestandssystemen wurde der Betrieb neu geordnet. Security und Betriebsverantwortung sind heute klar geregelt.

Das Resultat ist eine IT-Infrastruktur, die stabiler läuft, weniger personengebunden ist und sich besser an neue Anforderungen anpassen lässt. Dank der Anbindung an das SmartIT Security Operations Center kurz SOC, wurde auch die IT-Security auf ein nächstes Level gehoben. 

Facts und Resultat aus dem Projekt

  • Historisch gewachsene, heterogene IT-Landschaft

  • Hoher Betriebsaufwand und Abhängigkeit von Einzelpersonen

  • Einführung einer hybriden Infrastruktur mit SmartIT Datacenter, Public Cloud und On-Premises 

  • Ausbau der IT-Security mit Firewall und SOC

  • Höhere Verfügbarkeit und mehr Stabilität im Betrieb

  • Entlastung der internen IT durch Übernahme operativer Aufgaben

  • Skalierbare Plattform für neue Anforderungen aus dem Business  

Warum wurde die bestehende IT-Infrastruktur zum Risiko?

Die bestehende IT war über Jahre gewachsen. Mehrere Standorte betrieben zahlreiche Einzelsysteme. Ein Teil davon war veraltet, kaum dokumentiert und nur begrenzt skalierbar. Backup und Sicherheitsmechanismen entsprachen nicht mehr den heutigen Anforderungen.

Im Alltag führte das zu einer heiklen Mischung aus Aufwand, Unsicherheit und Abhängigkeit. Wissen war stark an einzelne Rollen gebunden. Wenn Störungen auftraten, wurde der Betrieb schnell zur Belastung. Gleichzeitig stiegen die Erwartungen an Verfügbarkeit und Security. 

Welche Ziele verfolgte die Heilsarmee mit der neuen Infrastruktur?

  • Die Verfügbarkeit der Systeme erhöhen und Ausfälle besser abfedern
  • Den Betriebsaufwand für die interne IT senken
  • Security strukturiert und dauerhaft absichern, inklusive SOC-Anbindung
  • Die Plattform flexibel erweitern, ohne neue Hardwarezyklen auszulösen
  • Mobiles Arbeiten und Homeoffice stabil unterstützen 

Vor diesem Hintergrund entschied sich die Heilsarmee bewusst für einen strukturierten Übergang in eine hybrid Cloud Infrastruktur.

 

Wie gelingt der sichere Übergang in die hybride Cloud ohne Betriebsunterbruch?

Der Wechsel in eine hybride Cloud muss kein komplexes Transformationsprojekt sein. Im aktuell Projekt befand sich die bestehende Hardware am Ende ihres Lifecycles. Zur Risikominimierung entschied man sich für einen alternativen Ansatz. Statt des oft verwendeten Lift-and-Shift-Vorgehens wurde dieses zu «Shift-and-Lift» umgekehrt. Zuerst verschob (Shift) man die Workloads und Applikationen auf die neue Infrastruktur. Erst danach wurden die Optimierungsmassnahmen (Lift) umgesetzt.

Mit dem Shift-and-Lift-Ansatz wurden bestehende Systeme der Stiftung Heilsarmee Schweiz strukturiert und ohne funktionale Anpassungen in eine Cloud-Umgebung überführt. Anwendungen und Prozesse blieben unverändert. Die Stabilität und Skalierbarkeit im Hintergrund verbesserten sich jedoch deutlich.

Im konkreten Projekt bedeutete das: zentrale Applikationen konnten ohne längere Unterbrüche migriert werden. Der laufende Betrieb für Mitarbeitende und Standorte blieb jederzeit gewährleistet. Gleichzeitig wurde die Basis für höhere Sicherheitsstandards und eine bessere Verfügbarkeit geschaffen.

Shift & Lift, bei SmartIT reden wir von«Save-Harbor-Ansatz»,  war dabei ein bewusst gewählter erster Schritt. Die neue Umgebung bietet heute eine stabile Ausgangslage, um Systeme gezielt weiterzuentwickeln und die IT schrittweise zu modernisieren.

Wie verlief die Zusammenarbeit mit SmartIT?

Am Anfang stand keine Produktdiskussion, sondern eine Bestandesaufnahme. Gemeinsam wurde geklärt, wo die bestehende Infrastruktur an Grenzen stösst und welche Teile künftig ins Datacenter, in die Azure Public Cloud oder in der bestehenden Umgebung weitergeführt werden sollen. Daraus entstand ein hybrider Zielzustand, der technisch tragfähig und im Betrieb beherrschbar ist.

Die Umsetzung umfasste mehrere Schwerpunkte:

  • Cloud-Platform-Architektur
  • Server-Migrationen
  • Firewall-Migration
  • Anbindung an Security Operations Center

Integration Serverinfrastruktur ins SmartIT Datacenter und Microsoft Azure. Entscheidend ist nicht nur die Technik, sondern die Ordnung im Betrieb. Security, Updates und Backups laufen über definierte Prozesse. Die interne IT wird entlastet, weil operative Aufgaben nicht mehr über Einzelwissen und manuelle Einzelaktionen getragen werden. 

Welche Resultate bringt die hybride IT-Infrastruktur im Alltag?

Die neue Infrastruktur wirkt direkt im täglichen Betrieb. Die Ausfallsicherheit ist höher, da moderne Systeme und Cluster-Strukturen eingesetzt werden. Gleichzeitig sinkt die operative Belastung, weil die Betriebsprozesse klar definiert sind. Die Security ist verbessert und folgt einem strukturierten Ansatz mit SOC-Anbindung. Verantwortlichkeiten sind eindeutig geregelt. Personengebundene Abhängigkeiten werden reduziert. Auch die Performance ist stabiler, insbesondere für Homeoffice und mobiles Arbeiten. Zudem entsteht mehr Spielraum für neue Anforderungen aus dem Business.

Mathias Haller

Mit der SmartIT haben wir einen Partner auf Augenhöhe. Sie beherrscht die moderne Cloud-Welt genauso wie das Handwerk für die «klassische» On-Premises Infrastruktur.

Mathias Haller, Chief Digital Officer

Wie ist die hybride Infrastruktur konkret aufgebaut?

Die neue IT-Infrastruktur basiert auf einem klar strukturierten hybriden Ansatz. Bestehende Systeme wurden nicht isoliert ersetzt, sondern gezielt in eine moderne Plattform integriert.

Zentrale Komponente laufen im SmartIT Datacenter in der Schweiz. Damit bleiben geschäftskritische Daten in einem klar definierten Rechtsraum. Der Betrieb erfolgt nach etablierten Standards und ist entsprechend ISO/IEC 2000 und 27001 zertifiziert. 

Ergänzend werden Services in der Public Cloud von Microsoft Azure genutzt. Bestehende Systeme wurden integriert und schrittweise migriert.

Dadurch steigt die Ausfallsicherheit und der Betrieb wird planbarer. Gleichzeitig reduziert sich die Komplexität, da Monitoring, Backup und Betrieb nicht mehr dezentral, sondern über definierte Prozesse erfolgen.

Security ist integraler Teil der Lösung und nicht nachgelagert. Firewall und Security Operations Center sind direkt eingebunden und unterstützen den Betrieb kontinuierlich. Die Infrastruktur wird damit nicht nur überwacht, sondern aktiv abgesichert. Für die Heilsarmee bedeutet das eine klare Trennung von Verantwortlichkeiten sowie eine stabile Betriebsbasis, die sich flexibel an neue Anforderungen anpassen lässt. 

Hybride IT-Infrastruktur, so individuell wie Ihr Unternehmen

Wie unterstützt die Lösung zukünftige Anforderungen?

Die Infrastruktur lässt sich flexibel erweitern. Neue Anforderungen aus dem Business können ergänzt werden, ohne die bestehende Architektur jedes Mal neu aufzubauen. Unter anderem darin liegt der praktische Wert einer hybriden IT-Infrastruktur. Sie schafft Stabilität im heute und Spielraum für morgen.  

Christoph von Siebenthal, Senior Sales | Account Manager

Christoph von Siebenthal

Senior Sales | Account Manager

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