Adversary in the middle Attacke (AITM): So wird MFA ausgehebelt
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KI ist gekommen, um zu bleiben. Gerade in klassischen Büro-Jobs kann sie grosse Effizienzgewinne ermöglichen. Doch dieses Potenzial entfaltet sich nur, wenn Mitarbeitende die neuen Tools auch tatsächlich nutzen. Der Mensch ist deshalb ein entscheidender Faktor für eine erfolgreiche KI-Einführung. Der Blogbeitrag entstand in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Elisa Konya-Baumbach von der humest GmbH, die ihre Expertise zu menschlichem Verhalten und technologischer Veränderung einbringt.
Zwischen Hype und Zurückhaltung
Laut dem Swiss AI Report 2025 setzen erst 19 Prozent der Schweizer Unternehmen KI regelmässig ein, während 33 Prozent bislang ganz darauf verzichten. Das zeigt: Das Potenzial von künstlicher Intelligenz wird zwar erkannt, in der praktischen Anwendung besteht jedoch noch deutlich Luft nach oben.
Ein wichtiger Grund liegt beim Menschen. 47 Prozent der Mitarbeitenden haben gemischte Gefühle gegenüber KI, bei 41 Prozent zeigen sich vereinzelte Widerstände und bei 5 Prozent sogar deutliche Ängste. Gleichzeitig wissen 20 Prozent der Unternehmen nicht, ob innerhalb der Belegschaft Vorbehalte gegenüber KI bestehen.
Diese Zahlen machen deutlich: Eine erfolgreiche KI-Einführung im Unternehmen ist nicht nur eine technologische, sondern auch eine menschliche Herausforderung. Wer KI nachhaltig etablieren möchte, muss Unsicherheiten verstehen, Mitarbeitende frühzeitig einbeziehen und Vertrauen in die neuen Technologien schaffen.
Mensch im Mittelpunkt
Die grössten Hürden bei der KI-Einführung im Unternehmen sind häufig nicht technischer, sondern menschlicher Natur. Unsicherheit, fehlende Orientierung oder Ängste können dazu führen, dass Mitarbeitende vorhandene KI-Tools kaum oder gar nicht nutzen. Zu den wichtigsten Barrieren zählen:
Fehlen klare interne Vorgaben, sind Mitarbeitende unsicher, welche KI-Tools sie nutzen dürfen und welche Daten dabei verarbeitet werden können. Verbindliche KI-Richtlinien im Unternehmen schaffen Orientierung und Sicherheit.
Neue KI-Anwendungen benötigen zunächst Zeit und Übung. Der Effizienzgewinn zeigt sich häufig erst nach mehreren Anwendungen. Unternehmen sollten deshalb bewusst Freiräume schaffen und konkrete KI-Anwendungsfälle aufzeigen, an denen Mitarbeitende die Tools testen können.
Mitarbeitende müssen verstehen, wie und wofür das Unternehmen KI einsetzen möchte. Dazu gehören klare Informationen, Ansprechpartner:innen und eine offene Fehlerkultur. Gerade in der Testphase sollte deutlich sein, dass nicht jeder Versuch auf Anhieb funktionieren muss.
Manche Mitarbeitende befürchten, dass KI ihre Aufgaben oder sogar ihren Arbeitsplatz ersetzen könnte. Hinzu kommt die sogenannte Algorithm Aversion – die grundsätzliche Skepsis gegenüber automatisierten oder KI-gestützten Entscheidungen. Auch der sogenannte Status-quo-Bias kann dazu führen, dass bekannte Arbeitsweisen neuen Technologien vorgezogen werden.
Für eine erfolgreiche KI-Nutzung im Unternehmen reicht es deshalb nicht, neue Technologien bereitzustellen. Unternehmen müssen auch die menschliche Seite der Veränderung berücksichtigen, Unsicherheiten ernst nehmen und Mitarbeitende aktiv in die KI-Einführung einbeziehen.
Phasenmodell