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Referenz
Seit über drei Jahren arbeitet Jonathan Niemelä unterdessen bei der SmartIT. Damit ist er mit seinen zarten 24 Jahren bereits der Dienstälteste in seinem Team. Als SOC-Analyst bringt er sein Wissen gezielt ein, um Sicherheitsprozesse zu stärken. Wie viel Tiefgang in ihm steckt, wurde mir allerdings erst im Interview bewusst. Mit seiner bemerkenswerten Selbstreflexion gepaart mit einer geballten Ladung Humor reisst einem Joni, wie wir Jonathan intern nennen, sofort in Bann. Einige seiner vielen Gedanken teilt er im Blogbeitrag.
In diesem Blog erfahren Sie:
Mehr über Jonathans Alltag bei SmartIT
Was ihn antreibt – zwischen Tiefgang, Humor und hohen Ansprüchen
Warum ihm Zusammenarbeit auf Augenhöhe wichtig ist
Zwei Welten
«In der dritten Klasse war ich überzeugt davon, Verbrecher zu werden.» Schon der Einstieg ins Interview kam für mich unerwartet und überraschend. Grund für diese unkonventionelle Begeisterung war ein Buch in der Bibliothek mit dem Titel Die grössten Verbrecher der Geschichte. Selbstverständlich ist Jonathan kein Verbrecher geworden. Ganz im Gegenteil! Heute engagiert er sich in unserem Azure-Team und im SOC nämlich genau gegen das Böse. Nebst der Bereitstellung und dem Unterhalt von Ressourcen aus der Microsoft Azure Cloud für unsere Kundinnen und Kunden investiert er einen Grossteil seiner Arbeitszeit in unser Security Operations Center (SOC), wo er als zentraler Ansprechpartner für Cybersecurity-Themen tätig ist.
«Am Beruf des Informatikers überzeugte mich schlussendlich, dass man gar nicht stehen bleiben kann. Die Technologien schreiten stetig voran und das gibt mir als Mensch die Möglichkeit, immer wieder Neues zu lernen und mich weiterzuentwickeln.»
Jonathan Niemelä - Professional System Engineer Azure | SOC Analyst
Weiterentwicklung. Gemeinsam.
Spätestens nach dieser Aussage war mir klar: Jonathan hat hohe Ansprüche – an sich selbst und das Leben. In der Schule habe er zwar nie gerne gelernt, erinnert er sich zurück. In der Informatik sei das aber anders. Sein Interesse und der Wunsch nach Verständnis von komplexen Zusammenhängen ist der eine Grund dafür. Weiter motiviert ihn, dass er Gelerntes anwenden kann.
Finde heraus, wie die SmartIT dich in deiner Entwicklung begleitet
Joni's Fachgebiet
Unser Security Operations Center überwacht Ihre IT-Sicherheit rund um die Uhr und reagiert bei Vorfällen schnell und strukturiert.
24/7 Monitoring: Kontinuierliche Überwachung Ihrer sicherheitsrelevanten Signale
Incident Response: Triage, Analyse und koordinierte Reaktion bei Security-Alerts
Transparenz: Klare Reports, Priorisierung und nachvollziehbare Empfehlungen
Proaktive Optimierung: Laufende Verbesserung von Use-Cases, Regeln und Prozessen
Entlastung für IT-Teams: Mehr Sicherheit, ohne internes Team zu überlasten
Interessen
Jonathan bildet sich laufend weiter – mit Recherchen, Microsoft-Inhalten, Zertifizierungen und Podcasts rund um Cybercrime. Seine Begeisterung für Security-Themen geht dabei weit über den Arbeitsalltag hinaus. Bei passenden Themen nutzt er zudem die FLOS-Academy, unsere TalentSchmiede.
Seine grösste persönliche Entwicklung führt Jonathan aber auf das Vertrauen zurück, das ihm bei der SmartIT entgegengebracht wird. Immer wieder übernimmt er Aufgaben, die für ihn zunächst neu sind. «Klar sind das Herausforderungen. Aber man löst sie. Einfach so. Im Daily Business. Und irgendwann gehören sie ganz selbstverständlich zum Repertoire. Das gibt mir viel Selbstvertrauen.» Heute hält er unter anderem Vorträge an Kundenanlässen und wirkt bei Pre-Sales-Tätigkeiten mit.
Ausgleich
Bei Filmen, Serien oder Büchern kann sich Joni, wie wir Jonathan intern nennen, kaum auf einen Favoriten festlegen. Von The Office und Community über Breaking Bad bis Black Mirror ist vieles dabei – Hauptsache, es regt ihn zum Nachdenken an. Zu seinen Lieblingsfilmen gehört Interstellar, und auch finnische Podcasts hört er immer wieder gerne. «Ich könnte Stunden in den Sternenhimmel schauen.»
Warum SmartIT
Auch im Arbeitsalltag sind Jonathan ein respektvoller Umgang und Begegnungen auf Augenhöhe wichtig – unabhängig von Funktion oder Hierarchiestufe. Gleichzeitig darf es gerne humorvoll und unkompliziert sein. Freude an der Arbeit und ein persönlicher Austausch gehören für ihn zu einer guten Zusammenarbeit dazu. «Mit meinem Chef wünsche ich mir auch einen Austausch abseits geschäftlicher Themen.»
An der SmartIT schätzt Jonathan besonders, dass man sich nicht verstellen muss. «Was ich besonders schätze, ist die Lockerheit bis hoch in die Geschäftsleitung.» Erfolg definiert er entsprechend nicht über materielle Dinge, sondern über persönliche Zufriedenheit und die Wirkung auf andere. «Glücklich zu sein ist Erfolg.»
Persönlicher Einblick
«Was ich an der SmartIT besonders schätze, ist die Lockerheit bis hoch in die Geschäftsleitung.», führt Jonathan aus. Man müsse sich hier nicht verstellen, sondern kann sein, wie man ist. Deshalb fühle er sich hier auch so wohl. «Ich bin überzeugt, das ist der Grund, weshalb die Leute hier irgendwie motivierter sind als in anderen Unternehmungen.»
Auf meine provokante These, ob Erfolg ein Haus, ein Kind und ein Garten sei, meinte Joni nüchtern: «Nein, Erfolg ist für mich nicht materiell.» Und schon wieder führt mein Gegenüber mit ein paar wenigen Worten und einer langen Denkpause das Gespräch auf einer tieferen Ebene fort. Der grösste Erfolg sei, wenn man sich selber so wohl fühle, dass diese Zufriedenheit auf andere Menschen im Umfeld abfärbe, so Joni. «Glücklich zu sein ist Erfolg.» Für Jonathan persönlich war das, dass er selbstsicherer geworden ist. Das merke er vor allem, wenn er in eine Gruppe neuer Leute kommt. Er betitelt sich zwar immer noch als einen Overthinker und doch traue er sich unterdessen mehr zu, reflektiert er sich selbst. «Sind wir hier eigentlich in einer Psychologiesession?!» lockert er lachend wieder auf.
Besonders gespannt ist Jonathan auf die Weiterentwicklung der IT-Security und die wachsende Bedeutung seiner Rolle als SOC-Analyst. «In Zukunft werden Automatisierung und präventive Sicherheitsmassnahmen im SOC eine noch grössere Rolle spielen.» Unterdessen sind IT-Sicherheitsvorfälle ein wöchentliches Ding. «Ich frage mich, wie lange es noch dauert, bis auch von Seiten des Staates gegen diese Art von Kriminalität mehr Engagement folgt.» Ebenso gespannt ist Joni auf die künftige Marktsituation. Wird der Markt in 10 Jahren immer noch von denselben Techriesen wie heute beherrscht? Wird sich die Cloudtechnologie durchsetzen? Was passiert mit KI? Und wie werden wir Menschen unter deren Einfluss in Zukunft noch arbeiten?
«Ich glaube, egal was wir in Zukunft noch manuell erledigen werden, wir werden viel effizienter arbeiten als noch heute», prognostiziert Jonathan. Er sieht viele Abläufe automatisiert und erhofft sich dadurch auch eine geringere Fehlerquote. «Wir werden uns an den Trends sowie den Bedürfnissen von Kundinnen und Kunden orientieren. Wie wir das auch heute bereits tun», meint Jonathan, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt. Vorfreudig blickt er auf die Zeit, in der weniger Überführungsarbeiten von OnPrem in die Cloud und mehr Weiterentwicklungsarbeiten innerhalb der Cloudtechnologien umgesetzt werden können.
Das Interview schliesst Joni mit einer ultraknappen, aber ebenso humorvollen wie tiefgründigen Aussage auf die Frage, was er auf seinem Sterbebett rückblickend auf sein Leben sagen können möchte: «Schön war’s. Tschin, tschin.»