Hybride IT-Infrastruktur für mehr Stabilität und weniger Betriebsaufwand
Referenz
Wenn zentrale IT Systeme langsamer werden, leidet der Pflege und Administrationsalltag spürbar. In der Residenz Talgut bremste eine veraltete Infrastruktur unter anderem das ERP-System und erschwerte das Arbeiten von zu Hause.Mit einer hybriden IT Infrastruktur mit einer Kombination aus Microsoft Azure, dem SmartIT Datacenter und bewusst lokal betriebenen Systemen arbeitet das Team heute stabiler, sicherer und flexibler.
Ausgangslage
Lösung
Resultat
Ausgangslage
Die bestehende IT‑Infrastruktur bremste zunehmend den Pflege‑ und Administrationsalltag. Sie hat ihr technisches Ende der Lebensdauer erreicht. Zentrale Anwendungen liefen zunehmend langsamer, insbesondere das ERP‑System im Pflege‑ und Administrationsalltag. Auch das Arbeiten von zu Hause war technisch möglich, in der Praxis jedoch mühsam. Performance‑Engpässe erhöhten den organisatorischen Aufwand und sorgten im Alltag für zusätzlichen Druck. Für eine Pflegeinstitution mit sensiblen Personen‑ und Pflegedaten wurde klar: Der Weiterbetrieb der bestehenden Umgebung war weder nachhaltig noch zukunftssicher.
«Die Cloud ermöglicht effizientes Arbeiten von überall. Neue Arbeitsplätze sind mit wenigen Klicks eingerichtet.»
Daniel Büttiker – Geschäftsführer, Seniorenresidenz Talgut Ittigen
Ziele
Die neue IT‑Infrastruktur sollte den Arbeitsalltag spürbar entlasten und zugleich hohe Sicherheitsanforderungen erfüllen:
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Zusammenarbeit
SmartIT begleitete das Projekt von der Konzeption bis in den stabilen Betrieb.
Die hybride Zielarchitektur wurde so geplant, dass der laufende Betrieb nicht beeinträchtigt wurde. Während der Migration liefen das alte und das neue System über einen längeren Zeitraum parallel. Dadurch hatte die Organisation ausreichend Zeit, alle Prozesse zu testen, bevor final umgeschaltet wurde. Vom Projektstart bis zum Abschluss vergingen rund sieben Monate. Nach der Umstellung verlief der Betrieb stabil, ohne Anlaufschwierigkeiten.
Lösung
Die IT‑Umgebung der Seniorenresidenz Talgut folgt einem klaren hybriden Ansatz.
Hybrid bedeutet: Jede Anwendung wird dort betrieben, wo es fachlich, technisch und regulatorisch sinnvoll ist. Die meisten zentralen Anwendungen, darunter das ERP lobos inklusive Umsysteme, laufen in der Microsoft Azure Cloud. Die genutzten Rechenzentren befinden sich in der Schweiz.
Relevante Standortgebundene Systeme verbleiben bewusst vor Ort. Das HIN‑System, das nicht Azure‑kompatibel ist, wird im SmartIT eigenen Datacenter betrieben. HIN ist ein sicheres Kommunikationssystem im Schweizer Gesundheitswesen, über das Gesundheits‑ und Pflegeinstitutionen vertrauliche Daten geschützt austauschen, weshalb es häufig separat in einem Schweizer Datacenter betrieben wird.
Mehrwert
Die Wirkung der neuen Umgebung zeigt sich direkt im Tagesgeschäft:
Die hybride Architektur erlaubt es der STI, ihre IT schrittweise weiterzuentwickeln. Neue Anforderungen lassen sich über Cloud‑Ressourcen abbilden, ohne lokale Hardware erweitern zu müssen. Gleichzeitig bleiben kritische, standortgebundene Systeme genau dort, wo sie benötigt werden. Die IT wird damit flexibel weitergeführt. Dies entlang des tatsächlichen Nutzens.