SmartIT erreicht ISO-27001-Zertifizierung
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Das SmartIT Datacenter, auch als SmartIT Cloud bezeichnet, ist ein zentraler Bestandteil des SmartIT-Portfolios für sichere IT-Infrastruktur in der Schweiz. Es ermöglicht Unternehmen, ihre IT-Infrastruktur gezielt auszulagern (IT-Outsourcing) und in einer unabhängigen, hochverfügbaren und modernen Datacenter-Umgebung zu betreiben. Dadurch profitieren Organisationen von mehr Stabilität, Sicherheit und einer professionell betriebenen Infrastruktur im Schweizer Datacenter.
Ausgangslage
Das SmartIT Datacenter wird an georedundanten Colocation-Standorten in Bern und Zürich betrieben und basiert auf einer verteilten Rechenzentrumsarchitektur innerhalb der Schweiz. Die Lösung kombiniert mehrere Standorte zu einer gemeinsamen Infrastruktur und ermöglicht dadurch einen durchgängigen, standortübergreifenden IT-Betrieb. Die Datenhaltung erfolgt ausschliesslich in der Schweiz, während die Umgebung auf hohe Verfügbarkeit ausgelegt ist.
IT-Infrastruktur – alle unsere Lösungen für Ihr KMU
Neben dem SmartIT Datacenter bietet SmartIT hybride IT-Infrastrukturlösungen, die lokale Systeme, das eigene Datacenter in der Region Bern und Public-Cloud-Dienste wie Microsoft Azure kombinieren. So entsteht eine flexible, sichere und skalierbare IT-Architektur.
Sicherheit
Die Colocation-Standorte des SmartIT Datacenters sind Tier-IV-konform und erfüllen damit die höchste Klassifizierung für Rechenzentren gemäss Uptime Institute. Dies entspricht einer Verfügbarkeit von 99,995% pro Jahr. Ermöglicht wird dies durch vollständig redundante Systeme für Stromversorgung, Kühlung, Brandbekämpfung und Netzwerkverbindungen.
Zusätzlich sind die beiden Standorte über redundante Glasfaserverbindungen gekoppelt, wodurch eine dynamische Lastverteilung zwischen den Rechenzentren möglich ist. Fällt ein Standort aus, übernimmt der andere nahtlos den Betrieb als Disaster-Site.
Was macht das SmartIT Datacenter besser als eine OnPremise-Infrastruktur?
Die eingesetzten Server- und Storage-Systeme unterscheiden sich grundsätzlich nicht von klassischen OnPremise-Infrastrukturen. SmartIT setzt dabei auf Enterprise-Technologien renommierter Hersteller wie HPE und Fortinet. Den entscheidenden Unterschied macht jedoch die Datacenter-Umgebung selbst: Beide Standorte verfügen über redundante Sicherheits- und Schutzsysteme wie VESDA Feuer- und Rauchpartikeldetektoren, Gaslöschanlagen sowie unabhängige Notstromversorgungen.
Für die Notstromversorgung kommen an beiden Standorten redundante 50-Liter-Dieselmotoren zum Einsatz, wie sie typischerweise in Hochseeschiffen verwendet werden. Diese Infrastruktur-Dimensionen ermöglichen eine Ausfallsicherheit und Betriebsstabilität, die in klassischen OnPremise-Umgebungen meist nicht realisierbar sind.
Was heisst «Tier-IV-konform»?
Tier IV ist die höchste Klassifizierung für Rechenzentren gemäss Uptime Institute und steht für eine sogenannte „fault tolerant“ Infrastruktur. Tier-IV-Datacenter sind darauf ausgelegt, auch bei technischen Störungen oder Wartungsarbeiten ohne Unterbruch weiterzulaufen. Die Verfügbarkeit eines Tier-IV-Rechenzentrums beträgt mindestens 99,995% pro Jahr. Das entspricht einer maximalen Ausfallzeit von rund 27 Minuten jährlich. Ermöglicht wird dies durch vollständig redundante Systeme sowie koordinierte Betriebs- und Wartungsprozesse. Zusätzlich umfasst ein Tier-IV-Datacenter umfangreiche physische Sicherheitsmassnahmen wie biometrische Zutrittskontrollen, Überwachungssysteme sowie Schutzmechanismen gegen externe Risiken und Naturereignisse.
Welche Massnahmen beugen gegen Ausfälle vor?
Ein zentraler Faktor für die hohe Ausfallsicherheit ist die vollständige Redundanz innerhalb der Datacenter-Infrastruktur. Ergänzt wird diese durch die Geo-Redundanz zwischen den beiden SmartIT Datacenter-Standorten. Zusätzlich sind beide Standorte über redundante Glasfaserverbindungen gekoppelt, wodurch Lasten dynamisch verteilt werden können. Sollte ein Standort ausfallen, übernimmt der zweite Standort den Betrieb nahtlos, ohne dass Kundinnen und Kunden davon betroffen sind.
Infrastruktur
Die SmartIT setzt im eigenen Datacenter auf Enterprise-Hardware von Hewlett Packard Enterprise (HPE). Im Rahmen des Life Cycle Managements wurden 2024 das Haupt-Storage-System sowie mehrere ESXi Hosts modernisiert. Zum Einsatz kommt neu HPE Alletra Storage der 6000er-Serie, das auf hohe Performance, Dateneffizienz und Verfügbarkeit ausgelegt ist. Gleichzeitig wurden die Data-Protection- und Data-Access-Konzepte weiterentwickelt. Als Hosts werden HPE ProLiant DL360 Server eingesetzt. Die leistungsfähigere Hardware ermöglicht eine höhere Effizienz der ESXi-Umgebung, eine bessere Ressourcenauslastung sowie optimierte Lizenz- und Betriebskosten.
Was macht das SmartIT Datacenter so effizient?
Mit unserer Lösung profitieren Sie von modernen Colocation-Standorten, bei denen Infrastruktur- und Notfallsysteme gemeinsam genutzt werden können. Dadurch lassen sich Ressourcen effizienter einsetzen als in klassischen OnPremise-Umgebungen. Zusätzlich steigern moderne Kühlungsanlagen, intelligente Energieverwaltungssysteme sowie die Nutzung der Abwärme zur Gebäudebeheizung die Energieeffizienz des Datacenters deutlich. Für Unternehmen bedeutet dies eine leistungsfähige und gleichzeitig nachhaltige IT-Infrastruktur.
Ein weiterer Effizienzfaktor ist die flexible Skalierbarkeit: Speicherplatz und Rechenleistung können bedarfsgerecht erweitert werden, ohne zusätzliche Hardware-Investitionen oder Anpassungen an der bestehenden Infrastruktur. Darüber hinaus wird das SmartIT Datacenter vollständig mit erneuerbarer Energie betrieben und erfüllt damit moderne Anforderungen an eine nachhaltige IT-Infrastruktur.
Wie lässt sich Ihre IT-Infrastruktur im SmartIT-Datacenter skalieren?
Mit dem Datacenter wird eine flexible Skalierung von Speicher-, Server- und Infrastrukturressourcen entsprechend den aktuellen Anforderungen Ihres Unternehmens ermöglicht. Zusätzliche Kapazitäten können laufend bereitgestellt werden, ohne dass neue Hardware angeschafft oder bestehende Systeme angepasst werden müssen. Im Unterschied zu grossen, standardisierten Cloud-Anbietern setzt SmartIT auf individuelle Beratung und massgeschneiderte Infrastruktur-Lösungen. Dadurch lassen sich auch spezifische Anforderungen flexibel abbilden und wirtschaftlich betreiben.
Wie bleibt das SmartIT Datacenter flexibel bei Anbietern und Technologien?
Providerneutralität – auch Carrier-Neutralität genannt – bedeutet, dass das SmartIT Datacenter unabhängig von einzelnen Internet-, Netzwerk- oder Serviceanbietern betrieben wird. Dadurch besteht keine Bindung an bestimmte Provider oder Technologien. Unternehmen profitieren dadurch von maximaler Flexibilität bei der Wahl ihrer Netzwerk- und Serviceanbieter sowie von einer optimalen Kombination aus Leistung, Latenz und Kosten entsprechend ihren individuellen Anforderungen.
ISO Zertifizierung
Die ISO-27001-Zertifizierung bestätigt, dass das SmartIT Datacenter die Anforderungen der international anerkannten Norm für Informationssicherheits-Managementsysteme erfüllt. Damit wird ein strukturiertes und geprüftes Sicherheitsniveau im Umgang mit Daten und IT-Systemen sichergestellt. Die Norm umfasst unter anderem organisatorische und technische Sicherheitsmassnahmen wie Zugriffskontrollen, definierte Sicherheitsprozesse sowie regelmässige Schulungen von Mitarbeitenden mit Zugriff auf sensible Daten. Ergänzend kommen physische Sicherheitsmechanismen zum Einsatz, beispielsweise Einzelschleusen für den kontrollierten Zutritt in die Datacenter-Umgebung.
Praxisbeispiel
Ein konkretes Beispiel aus der Praxis ist dedica, deren IT-Infrastruktur seit Jahren im SmartIT Datacenter betrieben wird. Die Zusammenarbeit zeigt, wie sich die beschriebenen Vorteile im laufenden Betrieb bewähren.